Zentrale Sympathikolyse ohne metabolische Interferenz: Rilmenidin bei essentieller Hypertonie

12.09.2026

Rilmenidin bindet selektiv an I1-Imidazolinrezeptoren in den bulbären vasomotorischen Zentren und in der Niere, senkt den Sympathikotonus und damit den peripheren Gesamtwiderstand. Das Herzminutenvolumen bleibt unverändert, die Substanz stoffwechselneutral: Blutzucker, Lipide sowie Wasser- und Natriumhaushalt bleiben unbeeinflusst. Das Interaktionsprofil erfordert besondere Aufmerksamkeit. Die Fachinformation weist auf eine mögliche Verlangsamung der Herzfrequenz hin und auf die Notwendigkeit, Rilmenidin nur ausschleichend abzusetzen.1

1. Fachkurzinformation ITERIUM®  -  Bestellung von Blutdruckpässen