Für die pharmazeutische Industrie

Wissen über Ihren Wirkstoff lässt sich messen.

Reichweite bringt MEDCH mit. Entscheidend ist, was dabei passiert: Ärzt:innen, Pharmazeut:innen und Pflegefachkräfte setzen sich in einer Lernsituation mit Ihrem Wirkstoff auseinander. Sie erfahren dabei, wo das Wissen belastbar ist und wo Fehlanwendungsrisiken bestehen.

Die Ausgangslage

Der Kanal, über den Sie senden, ist
nicht der Kanal, der entscheidet.

Die Zielgruppe sagt selbst, woran es fehlt. Nicht an Kontaktpunkten, sondern an Wissen, dem sie vertraut.

51 % zu 4,7 %

Über die Hälfte aller Pharma-Kontakte läuft über den Außendienst. Als wichtigsten Kanal für Therapieentscheidungen nennen ihn 4,7 Prozent.

85,3 %

der Gesundheitsfachkräfte fühlen sich gelegentlich oder häufig nicht ausreichend über Arzneimittel informiert.

90,4 %

würden akkreditierte, praxisnahe Lernangebote häufiger nutzen als bisherige Formate.

Quellen: Spectra/PMCA 2026, MEDCH Barometer 2026 (n = 300 österreichische Gesundheitsfachkräfte).

Transparenz: 8,83 von 10

Der höchste Einzelwert der gesamten Erhebung. Gemeint ist die Offenlegung von Absender, Finanzierung und Interessenkonflikten.

Vertrauen in pharmazeutische Information: 6,77

Die Lücke zwischen beiden Werten ist das eigentliche Thema. Sie schließt sich nicht über Frequenz, sondern über nachvollziehbare Herkunft.

63,3 % wünschen die Industrie als Wissensquelle

Gefragt ist evidenzbasierte Information. Nur 40,7 Prozent halten Produktkommunikation für vorrangig.

Digitale Lernplattformen: 76 %

halten sie für zukunftsrelevant. Print liegt unter 7 Prozent, der Außendienst unter 3 Prozent.

Transparenz

So entsteht ein Trainingsmodul.

Gegenstand einer Zusammenarbeit ist ein Trainingsmodul, nicht eine Botschaft. Abgestimmt wird der Wirkstoff, erstellt wird der Inhalt ausschließlich von MEDCH. Der vollständige Weg von der Fachinformation bis zur Veröffentlichung:

1

Fachinformation

Grundlage jedes Falls ist die behördlich genehmigte Fachinformation Ihres Präparats. Sie ist der fachliche Rahmen, aus dem nicht abgewichen wird.

2

Fallerstellung

Unsere Fachautor:innen entwickeln daraus klinische Fallbeispiele. Sie stammen aus der Praxis, bilden aber nie einen realen Patientenfall ab.

3

Pharmazeutische Prüfung

Das Pharmaceutical Board kontrolliert jeden Fall auf fachliche Richtigkeit und Vollständigkeit.

4

Didaktische Prüfung

Anschließend wird geprüft, ob der Fall tatsächlich Lernwirkung erzeugt: Fragestellung, Antwortlogik, Erklärung.

5

Abstimmung mit Ihnen

Sie sind der Experte für Ihren Wirkstoff. Die fertigen Fragen gehen zur letzten Abstimmung an Sie, bevor sie online gehen.

6

Veröffentlichung

Ihre freigegebenen Fallbeispiele sind innerhalb von 12 Stunden in der App verfügbar und bleiben dort 12 Monate im Training.

Was dabei nicht verhandelbar ist.

Die Inhalte entstehen bei MEDCH

Fallbeispiele, Antwortoptionen, Bewertungen und Erklärungen werden von unserem Fachteam erstellt. Sie übermitteln keine Texte, Folien oder Kernbotschaften zur Übernahme.

Fachliche Vollständigkeit geht vor

Indikation, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen werden vollständig abgebildet. Auch Kontraindikationen und Anwendungsfehler, wenn sie Ihren Wirkstoff betreffen.

Die Rechte bleiben bei MEDCH

Die erstellten Inhalte sind und bleiben geistiges Eigentum von MEDCH. Sie finanzieren die Aufbereitung eines Wirkstoffs, nicht dessen Darstellung. Dafür ist MEDCH der Kanal, der Ihre Arzneimittelinformation gesichert bei jenen Fachkräften ankommen lässt, die in der Ambulanz und auf der Abteilung täglich sichere Entscheidungen treffen müssen.

Auswertungen nur aggregiert

Alle Daten werden ausschließlich anonymisiert und kumuliert ausgewertet. Personenbezogene Daten der Nutzer:innen werden zu keinem Zeitpunkt weitergegeben oder analysiert. Was Sie erhalten, sind Reports auf Ebene von Themen und Wirkstoffgruppen.

Kennzeichnung am Inhalt selbst

Jedes gesponserte Modul trägt eine farbliche Kennzeichnung, und Ihr Unternehmen wird auf der Partnerseite der Plattform genannt. Auf Wunsch ergänzt eine Infobox das Fallbeispiel um weiterführende Links, etwa zur Fachinformation oder zur zugrunde liegenden Studienlage.

Diese Offenlegung ist kein Zugeständnis, sondern der Grund, warum die Inhalte gelesen werden. Von den Akkreditierungsstellen wird sie vollumfänglich akzeptiert.

Die Formate

Vier Wege, im Training vorzukommen.

Training

MEDCHplacement

Ihr Wirkstoff wird zum Gegenstand fallbasierter Trainingsmodule. Aus der Fachinformation entwickelt unser Fachteam vier klinische Perspektiven: Indikation, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen. Im Pflegemodul tritt Medikationsmanagement an die Stelle der Wechselwirkungsfrage.

Ausgespielt wird in allen drei Berufsgruppen, jede aus ihrer eigenen Verantwortung heraus. So entstehen aus einem einzigen Wirkstoff bis zu 32 klinisch relevante Inhalte, eingebettet in den laufenden Trainingsbetrieb statt als abgesetzte Kampagne.

Sichtbarkeit

MEDCHspotlight

Die einzige kuratierte Informationsfläche der App. Klar gekennzeichnet und von den Trainingsinhalten streng getrennt.

Von dort führen Links direkt weiter: zur Fachinformation, zur zugrunde liegenden Studienlage oder zu Ihren eigenen medizinischen Serviceangeboten.

Zur Verfügung stehen zwei Bannerformate, buchbar im Monatsrhythmus.

Audio

MEDCHpodcast

Das Format für den Weg zwischen Ambulanz und Station. Skript und Produktion entstehen vollständig mit KI, auf Basis der Fachinformation und der bereits geprüften Trainingsinhalte. Die fachliche Freigabe vor der Veröffentlichung erfolgt durch unser Medical Team.

Das hat vier praktische Folgen: Eine Folge steht in Tagen statt in Wochen zur Verfügung. Die Produktion kostet einen Bruchteil einer klassischen Studioaufnahme. Ändert sich die Fachinformation, wird die Folge neu erzeugt statt nachgesprochen. Und derselbe Inhalt lässt sich ohne Zusatzaufwand in weiteren Sprachen ausspielen.

Die Fälle stammen entweder aus dem bestehenden Training oder werden in Abstimmung mit Ihnen eigens entwickelt. Ein Podcast kann damit zusätzliche Fälle abdecken, die es im Trainingsmodul noch nicht gibt.

Aktualität

MEDCHfeed

Das Format für die Minuten zwischen zwei Terminen: kurze Fachinformationen, kuratiert vom Medical Team. Der Feed steht eigenständig neben dem Training und erreicht Nutzer:innen auch dann, wenn gerade keine Trainingseinheit ansteht.

Für Sie ist das der schnellste Weg zur Zielgruppe: Ein Feed-Beitrag zu Ihrem Wirkstoff kann kurzfristig erscheinen, etwa zu einer neuen Indikation, einer geänderten Fachinformation oder einer aktuellen Sicherheitsmeldung.

Das Format ist bewusst kompakt: rund 750 Zeichen plus Bild, genug für eine klare Aussage, kurz genug für zwischendurch.

Das größte Format

MEDCHmasterclass

Wenn ein Thema zu komplex für ein einzelnes Fallbeispiel ist, wird daraus eine Masterclass. Sie verbindet wissenschaftliche Grundlagen mit angewandtem Training und ist das einzige MEDCH-Format, in dem ein Wirkstoff über mehrere Stunden hinweg in seinem vollen klinischen Kontext behandelt wird.

Zwei Teile: Ein Theorieteil baut die Grundlagen auf, ein Praxisteil überführt sie in Fallvignetten mit Entscheidungen unter realistischen Bedingungen.

Ein klarer Schwerpunkt: Jede Masterclass behandelt ein abgegrenztes Indikationsfeld statt eines breiten Überblicks. Damit eignet sie sich für Therapiegebiete mit hoher Entscheidungslast.

Interprofessionell und messbar: Ärzt:innen, Pharmazeut:innen und Pflegefachkräfte durchlaufen dasselbe Thema aus ihrer jeweiligen Verantwortung. Der Lernerfolg wird ausgewiesen.

Die Masterclass ansehen

Rückkanal

MEDCHinsight und MEDCHmonitor

Wo ist das Wissen zu Ihrem Wirkstoff belastbar, und wo entstehen Fehlanwendungsrisiken? Die Antwort stammt aus tatsächlichem Entscheidungsverhalten und unterscheidet sich darin grundlegend von jeder Befragung.

Sichtbar wird, an welchen Fragestellungen sich Fehler häufen, in welchen Fachbereichen und Berufsgruppen, und wie sich das über die Zeit verändert. Mit einer Ausgangsmessung vor der Aufbereitung lässt sich später zeigen, was das Training bewegt hat.

Ihre medizinische Kommunikation adressiert damit die Lücken, die tatsächlich bestehen. Die Auswertung bleibt immer auf Themen- und Wirkstoffebene, nie auf Personenebene.

Was das für Sie bedeutet

Sie erhalten keine Kontrolle über die Aussage. Genau daraus entsteht der Wert.

Ärzt:innen, Pharmazeut:innen und Pflegefachkräfte setzen sich mit Ihrem Wirkstoff in einer Lernsituation auseinander, der sie vertrauen. Das ist der Unterschied zwischen Rezeption und Anwendung. Ein Fallbeispiel kann deshalb auch eine Kontraindikation Ihres Präparats zum Thema haben. Für die Nutzer:innen ist genau das der Grund,
es ernst zu nehmen.

Anbindung

Vom Fallbeispiel direkt in Ihr Fachportal

Wer bei MEDCH an einem Wirkstoff trainiert, ist genau in dem Moment interessiert, in dem Ihr Fachkreisportal am meisten bieten könnte. Bisher endet dieser Moment an einer Login-Maske.
Mit MEDCHconnect gelangen verifizierte Ärzt:innen und Pharmazeut:innen aus der App ohne erneute Anmeldung in Ihr Portal.

1

Viele Portale, viele Logins

Von 34 untersuchten Pharmaunternehmen in Österreich ließen sich 27 eindeutig zuordnen. 12 setzen ausschließlich auf DocCheck, 9 bieten DocCheck oder ein eigenes Konto an, 6 verlangen ausschließlich ein eigenes Herstellerkonto. Für Fachkräfte heißt das: Zugangsdaten für jedes Portal neu.

2

Verifiziert, nicht übermittelt

Ärzt:innen hinterlegen bei MEDCH ihre Arztnummer, Pharmazeut:innen ihre Personalnummer. Über den offenen Standard SAML 2.0 erhält Ihr Portal nur die Bestätigung „verifizierte:r HCP“. Name, E-Mail und Registrierungsnummer bleiben bei MEDCH.

3

Kontext stat Streuverlust

Der Einstieg erfolgt aus dem Fallbeispiel, der Bibliothek oder dem Feed, das Portal öffnet sich in der App. Wer kommt, hat eine konkrete Frage zum Wirkstoff. DocCheck und eigene Herstellerkonten bleiben unverändert.

Sprechen wir über einen Wirkstoff.

Am schnellsten wird es konkret, wenn wir über ein bestimmtes Präparat sprechen. Wir zeigen Ihnen, wie ein Trainingsmodul dazu aussehen würde und was heute über den Wissensstand dazu bekannt ist.